CDU Gemeindeverband Wagenfeld

Knoerig: Frühe Hilfen in Landkreisen Diepholz und Nienburg werden mit hohen Bundesmitteln unterstützt

Mit dem neuen Bundeskinderschutzgesetz wurde in 2012 die Initiative „Frühe Hilfen“ auf den Weg gebracht. Seither wurden auch in den Landkreisen Diepholz und Nienburg die örtlichen Netzwerke zur präventiven Unterstützung von Schwangeren und jungen Eltern gestärkt. Wie der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in einer Pressemitteilung berichtet, sind seit 2013 über 950.000 Euro an Bundesmitteln in den Landkreis Diepholz und fast 700.000 Euro in den Landkreis Nienburg geflossen.

 

„Um frischgebackene Eltern zu unterstützen und ihren Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, haben wir die Frühen Hilfen gesetzlich verankert und in 2018 die gleichnamige Bundesstiftung auf den Weg gebracht“, erklärt Knoerig. „Diese fördert regionale und lokale Netzwerke, um die enge Kooperation von Fachkräften und weiteren beteiligten Akteuren flächendeckend zu stärken und niedrigschwellige, kostenfreie Angebote zur Beratung und Begleitung junger Familien mit Säuglingen und Kleinkindern auf- und auszubauen. Dafür werden jährlich 51 Mio. Euro bereitgestellt.“

 

Zuständig für den Aufbau und die Weiterentwicklung der Netzwerke sind die öffentlichen Träger der Jugendhilfe, wie die Landkreise. Im Diepholzer Kreisgebiet gibt es bereits zwölf örtliche Netzwerke und zwar in Barnstorf, Bassum, Bruchhausen-Vilsen, Diepholz, Lemförde, Rehden, Stuhr, Syke, Twistringen, Wagenfeld und Weyhe sowie im Sulinger Land. In acht davon wird z.B. das „Cafe Kinderwagen“ angeboten, bei dem sich Eltern mit anderen Familien austauschen und professionalen Rat von einer Hebamme erhalten können. Im Landkreis Nienburg wurde das „Café Kinderwagen“ an den vier Standorten Nienburg, Eystrup, Uchte und Landesbergen etabliert.

 

„In 98 Prozent der Jugendamtsbezirke bundesweit gibt es inzwischen ein Netzwerk für Frühe Hilfen“, so Knoerig. „Mit der Geburt eines Kindes ändert sich viel im Leben. Deshalb ist es wichtig, jungen Müttern und Vätern mit Rat und Tat beiseite zu stehen und sie schon während der Schwangerschaftsphase sowie in den ersten drei Lebensjahren des Kindes zu entlasten.“